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	<title>Pronomen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-18T11:28:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in heida.ch</subtitle>
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		<id>https://www.heida.ch/index.php?title=Pronomen&amp;diff=7844&amp;oldid=prev</id>
		<title>Admin am 25. Juni 2012 um 05:45 Uhr</title>
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		<updated>2012-06-25T05:45:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heida.ch/index.php?title=Pronomen&amp;amp;diff=7844&amp;amp;oldid=7843&quot;&gt;Änderungen zeigen&lt;/a&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://www.heida.ch/index.php?title=Pronomen&amp;diff=7843&amp;oldid=prev</id>
		<title>Admin: Die Seite wurde neu angelegt: „Category:Grammatik  == Die Pronomen - Die Fürwörter == Wie im Schriftdeutschen kennen wir im Terbiner Deutsch das Personalpronomen (persönliches Füwort…“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.heida.ch/index.php?title=Pronomen&amp;diff=7843&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2012-06-25T05:43:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&lt;a href=&quot;/wiki/Kategorie:Grammatik&quot; title=&quot;Kategorie:Grammatik&quot;&gt;Category:Grammatik&lt;/a&gt;  == Die Pronomen - Die Fürwörter == Wie im Schriftdeutschen kennen wir im Terbiner Deutsch das Personalpronomen (persönliches Füwort…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Category:Grammatik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Pronomen - Die Fürwörter ==&lt;br /&gt;
Wie im Schriftdeutschen kennen wir im Terbiner Deutsch das Personalpronomen&lt;br /&gt;
(persönliches Füwort); das Reflexivpronomen (rückbezügliches Fürwort); das&lt;br /&gt;
Relativpronomen (bezügliches Fürwort); das Possessivpronomen&lt;br /&gt;
(besitzanzeigendes Fürwort); das Demonstrativpronomen (hinweisendes Fürwort);&lt;br /&gt;
das Indefinitivpronomen (unbestimmtes Fürwort); das Interrogativpronomen&lt;br /&gt;
(fragendes Fürwort).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Personal- und das Reflexivpronomen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das persönliche und das rückbezügliche Fürwort ===&lt;br /&gt;
==== Ich ====&lt;br /&gt;
Einzahl: ich, meiner, mir, mich: ich, miine, mjer, mich (mi)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mehrzahl: wir, unser, uns, uns: wjer, iische, iisch, iisch; (unbetont: wer, -&lt;br /&gt;
schi, schi)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wäge miine chaischt dü daa bliibu: Meinetwegen kannst du da bleiben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dü hescht mjer ds Gäld gigää: Du hast mir das Geld gegeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du hescht mich gsee = du heschmi gsee: Du hast mich gesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gääwer: Lasst uns gehen!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schii het iisch bizogu = schii hetschi bizogu: Sie hat uns eingeholt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wjer heyschi bizogu: Wir haben sie eingeholt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wäge iische brüüchoscht dü das nit z' machu: Wegen uns brauchst du das nicht&lt;br /&gt;
zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Du ====&lt;br /&gt;
Einzahl: du, deiner, dir dich: dü, diine, djer,(ter), dich&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mehrzahl: ihr, euer, euch, euch: jer, ewwe, eww, (he) eww, (he)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich bi nit wäge diine so froo: Ich bin nicht deinetwegen so froh.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich gibu djer eppis = ich gibunter eppis: Ich gebe dir etwas.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hä eww gääru = ich hähe gääru: Ich habe euch gerne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jer wird auch als höfliche Anrede gebraucht: Chumet jer öü: Kommen Sie auch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sich ====&lt;br /&gt;
Das rückbezügliche Fürwort sich wird als schich und schi gebraucht: är&lt;br /&gt;
hetschi mjessu schäme: Er musste sich schämen. Schii wellunt schich sälbsch&lt;br /&gt;
nit grad z' fascht arjemu: Sie wollen sich selber nicht zu viel rühmen. Schii&lt;br /&gt;
het schich sälbs (auch: sälbscht) ni Zunga gibissu: Sie hat sich selber in die&lt;br /&gt;
Zunge gebissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Er ====&lt;br /&gt;
er, seiner, ihm, ihn: är, schiine, imu und imm (mu), inu (no).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Är het inu gsee = är hetno gsee: Er hat ihn gesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hä imu gseyt = ich hä imm gseyt = ich hämu gseyt: Ich habe ihm gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Es ====&lt;br /&gt;
äs, s, sus&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hämu sus gseyt = Ich hämus gseyt: Ich habe es ihm gesagt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Äs chunt cho rägnu: Es fängt an zu regnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Äs wird sehr oft für Personen beiderlei Geschlechtes gebraucht; äs chunt&lt;br /&gt;
hiitu z' mjer: Er oder sie kommt heute zu mir. Ich kkeerus (keerusus): Ich höre&lt;br /&gt;
es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sie (dritte Person weiblich) ====&lt;br /&gt;
Sie, ihrer, ihr, sie: schii, ira, ira (ra), schii (scha)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hära Milch gigää: Ich gab ihr Milch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wäge ira müoscht dü key Angscht hä: Wegen ihr brauchst du keine Angst zu&lt;br /&gt;
haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hä schii erteypt = ich häscha erteypt: Ich habe sie beleidigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mehrzahl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie, ihrer, ihnen, sie: schii; (schi, sch), iro (ro), ine (ne), schii (schi)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sindsch cho: Sind sie gekommen? Schii chumunt, ich gseeschi: Sie kommen, ich&lt;br /&gt;
sehe sie. Är hetnes gsyet: Er hat es ihnen gesagt. Ich bi ine bigägnet = ich&lt;br /&gt;
bine bigägnet: Ich bin ihnen begegnet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hä schii kkeert = ich häschi kkeert: Ich habe sie gehört.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich bi z' ine ggangu: Ich bin zu ihnen gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Reflexivpronomen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rückbezügliches Fürwort ===&lt;br /&gt;
Das Reflexivpronomen drückt aus, dass sich eine Handlung auf die&lt;br /&gt;
ausführende Person zurückbezieht. Es steht meistens im Akkusativ, seltener im&lt;br /&gt;
Dativ:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich bsinnu mi: Ich erinnere mich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dü chaischt dich bsinnu: Du kannst dich erinnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Är hetschi mjessu schäme: Er musste sich schämen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wjer mjesse iisch wäschschu: Wir müssen uns waschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jer mjesset he schikku: Ihr müsst euch beeilen!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schii wellunt schich sälbsch nit grad z' fascht arjemu: Sie wollen sich selber&lt;br /&gt;
nicht zu viel rühmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich cha mjer das leyschtu: Ich kann mir das leisten (Dativ).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wjer lää iisch das nit la gfallu: Wir lassen uns das nicht gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reflexivpronomen &amp;amp;quot;schich&amp;amp;quot; wird durch &amp;amp;quot;anandre&amp;amp;quot;&lt;br /&gt;
ersetzt, wenn Missverständnisse auftreten könnten: schii freegunt schich: Sie&lt;br /&gt;
fragen sich (selbst); schii freegunt anandre: sie fragen sich gegenseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Relativpronomen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das bezügliche Fürwort ===&lt;br /&gt;
Das Relativpronomen bezieht sich auf ein Substantiv im vorangehenden Satz. Es&lt;br /&gt;
steht immer bei einem Beziehungswort und lautet einen Nebensatz ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das wichtigste Relativpronomen sieht aus wie der bestimmte Artikel und es wird&lt;br /&gt;
so dekliniert:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bezogen auf ein männliches Wort im Hauptsatz: Nominativ und Akkusativ: der,&lt;br /&gt;
Genitiv: deschschi; Dativ: demmu und demm: der Maa, demmu das passjert ischt,&lt;br /&gt;
het nit üüfgipasset: Der Mann, dem das passiert ist, hat nicht aufgepasst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A Maa, deschschi Hüüs verbrunnu ischt, ischt aaarum dra: Ein Mann, desssen&lt;br /&gt;
Haus abgebrannt ist, ist arm dran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bezogen auf ein weibliches Wort im Hauptsatz: Nominativ und Akkusativ: dii;&lt;br /&gt;
Genitiv: derasch;; Dativ: dera&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D' Froww, derasch Geyss verlooru gangu ischt, ischt trüürigi: Die Frau, deren&lt;br /&gt;
Ziege verloren ging, ist traurig. Froww, dara nix chaischt säge, ischt züo&lt;br /&gt;
bileydigotti: Eine Frau, der du nichts sagen kannst, ist ständig beleidigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezogen auf ein sächliches Wort im Hauptsatz: Nominativ und Akkusativ: das;&lt;br /&gt;
Genitiv: deschschi, Dativ: demmu und demm&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
As Chind, das züo flännet, ischt chrank: Ein Kind, das ständig weint, ist&lt;br /&gt;
krank. As Mannji, mit demmu nit cha aredu, ischt nit biljebt: Ein Mann mit dem&lt;br /&gt;
man nicht reden kann ist nicht beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezogen auf ein Wort in der Mehrzahl: Nominativ und Akkusativ: dii; Genitiv:&lt;br /&gt;
dero; Dativ: dene&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D' Eltru, dero Chinder ner Schüol güot sind, sind schtulzi uf irosch Chinder:&lt;br /&gt;
Die Eltern, deren Kinder in der Schule gut sind, sind stolz auf ihre Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nominativ und der Akkusativ sowohl Einzahl als auch Mehrzahl kann ersetzt&lt;br /&gt;
werden durch wa: A froww, wa flott ässot, ischt gsundi: Eine Frau, die gut&lt;br /&gt;
isst, ist gesund.D' Eltru, wa irosch Chinder gääru heynt, sind güoti Eltru:&lt;br /&gt;
Die Eltern, die ihre Kinder gern haben, sind gute Eltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Demonstrativpronomen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das hinweisende Fürwort ===&lt;br /&gt;
Wie sein Name sagt, weist das Demonstrativpronomen sozusagen mit dem&lt;br /&gt;
Zeigefinger auf etwas hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der, die das, Mehrzahl: die:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzahl, männlich: der, des, dem, den: der, des, demu (dem), denu (der)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der chunt hiitu niime: Der kommt heute nicht mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Des Maalsch: jenes Mal&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Demu chaischt nix säge = dem chaischt nix säge: Dem kannst du nichts sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Denu chaischt ga süochu = der chaischt ga süochu: Den kannst du suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzahl, weiblich: die, der, der, die: dii, dera, dera, dii&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dii hättisch sellu gsee: Die hättest du sehen sollen!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Va dera laanimer nix la säge: Von der lasse ich mir nichts sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dera chamu nit hälfu: Der kann man nicht helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sächlich: das, dem das: das demm, das&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das wili gsee: Das will ich sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Demm chaischt naalüoge: Dem kannst du nachschauen =Das kannst du vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrzahl: die, derer, denen, die: dii,(di, d), dero, dene, dii (di und d)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dene Sachchu müoscht nit naaschtudjeru: Über diese Sachen musst du nicht&lt;br /&gt;
nachgrübeln. Dii wa so eppis machchunt chaischt zellu: Die so etwas tun, kannst&lt;br /&gt;
du zählen. Dero Unfäll gits no mee: Unfälle solcher Art gibt es noch mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser, diese, dieses, Mehrzahl:diese:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männlich: dieser, dieses, diesem, diesen: dische, deschschi, dischum, dische&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hä dischum Mannji gseyt, är selle cho: Ich habe diesem Mann gesagt, er&lt;br /&gt;
solle kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiblich: diese, dieser, dieser, diese: dischi, dischera (discher), dischera&lt;br /&gt;
(discher), dischi;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich bi discher Froww bigägnet = ich bi dischera bigägnet: Ich bin dieser Frau&lt;br /&gt;
begegnet. Wjer hey dischi Froww gsee: Wir haben diese Frau gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sächlich: dieses, dieses, diesem, dieses: dits, deschschi, dischum, dits.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dits ischt as groosus Hüüs: Dieses ist ein grosses Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich vermagmi deschschi niit: Ich kann nichts dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrzahl: diese, dieser, dieser, diese: dischi, dischero, dische, dischi&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dischero sind nummu drii: Von diesen sind nur noch drei da.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Är het gnüog va dische Liitu: Er hat genug von diesen Leuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solcher. solche, solches:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
settige, settigi, settigs, Mehrzahl: settigi&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Settigi Liit gits hiitu niime: Solche Menschen gibt es heute nicht mehr.Settigs&lt;br /&gt;
seyt mu do nit: Solches (so etwas) sagt man doch nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jener, jene, jenes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der wa, dii wa, das wa; Mehrzahl: dii wa&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der wa das machot, het keys Gwissu: Jener der das tut, hat kein Gewissen. Dii wa&lt;br /&gt;
das glöübunt, sind sälber d' schuld: Jene die das glauben, sind selber&lt;br /&gt;
schuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Interrogativpronomen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das fragende Fürwort&lt;br /&gt;
 ===&lt;br /&gt;
Wer? Was?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit wer wird nach Personen gefragt und mit was nach Sachen und sie&lt;br /&gt;
deklinieren so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nominativ: wer, was; Genitiv: weschschi; Dativ: wemm, Akkusativ: wer, was&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weer het das gseyt: Wer hat das gesagt? Was hescht dü gsee: Was hast du&lt;br /&gt;
gesehen? Wemm hescht dü das gigää: Wem hast du das gegeben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wele, weli, wels: welcher, welche, welches; althochdeutsch: hwelih&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzahl:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nominativ: wele, weli, wels; Genitiv: welschschi; Dativ: welum, weler, welum;&lt;br /&gt;
Akkusativ: wele, weli, wels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wele ischt schoo da: Wer ist schon da? Weli Froww ischt d' hibschta: Welche&lt;br /&gt;
Frau ist die schönste? Wels hescht dü gsee: Wen hast du gesehen? Weschschi&lt;br /&gt;
Geyss heyder da: Wessen Ziege habt ihr da?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrzahl: Nomintiv: weli; Genitiv: weler, Dativ: wele, Akkusativ: weli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weli heynt das gseyt? Welche haben das gesagt? Wele soli das bringu: Welchen&lt;br /&gt;
soll ich das bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wels ist das eigentliche Fragepronomen: Wels chunt hiitu dra? Wer ist heute&lt;br /&gt;
an der Reihe? Wels het das gmacht: Wer hat das gemacht? Weli chumunt bit mjer?&lt;br /&gt;
Wer kiommt mit mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom althochdeutschen wedar ist geblieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzahl: Nom. und Akk. wädre, wädri, wäders&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dativ: wädrum; Mehrzahl: Nom. und Akk.: wädri; Dativ: wädre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einzahl hat die Bedeutung: welcher von beiden, die Mehrzahl hat die&lt;br /&gt;
Bedeutung von: welche von zwei Parteien. Wädre het das gmacht: welcher von&lt;br /&gt;
beiden hat das gemacht? Wädre soli rächt gä: Welchen von beiden Parteien soll&lt;br /&gt;
ich Recht geben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wädre va eww ischt der Gscheydro: Welcher von euch beiden ist der Gescheitere?&lt;br /&gt;
Wädrum soli arächt gä: Wem von euch beiden soll ich Recht geben? Natwädrum&lt;br /&gt;
gibi arächt: Keinem von beiden gebe ich Recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aswels het das gmacht: Irgend jemand hat das gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkung zum Interrogativpronomen &amp;amp;quot;was&amp;amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Terbiner fragen nicht: mit was? an was? nach was? Sondern:Warmig chanter&lt;br /&gt;
hälfu: Womit kann ich dir helfen? Wara liggot das? Woran liegt das? Wanaa chunt&lt;br /&gt;
das: Woher kommt das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eys old ds andra het immer eppis z' reklamjeru: Der eine oder der andere hat&lt;br /&gt;
immer etwas auszusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Possesivpronomen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das besitzanzeigende Fürwort ===&lt;br /&gt;
Das Possesivpronomen gibt an, wem die Dinge gehören. Sie flektieren wie die&lt;br /&gt;
Adjektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männlich: miine, diine, schiine, iische, ewwe; mein, dein, sein, unser,&lt;br /&gt;
euer;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Miine Wii ischt nit diine Wii: Mein Wein ist nicht dein Wein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiblich: miini, diini, schiini, iischi, ewwi: meine, deine, seine unsre,&lt;br /&gt;
eure. Diini Froww tüot iischi Chjelini hjetu: Deine Frau hütet unsere Kühe.&lt;br /&gt;
Der aalt Pfarrherr ischt uf schiini Sach ggangu: Der alte Pfarrer hat sein Amt&lt;br /&gt;
niedergelegt und wird von seinem Ersparten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sächlich: miis, diis, schiis, iiss, ewws: mein, dein, sein, unser, euer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diis Mülti isch miinum uberlägu: Dein Maultier ist stärker als meines.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Possesivpronomen kann auch als Stellvertreter des Substantivs gebraucht&lt;br /&gt;
werden: Ich hä Miinera gseyt, dass dü chumescht: Ich habe meiner Frau gesagt,&lt;br /&gt;
dass du kommst. Mit Schiinera chemi nit üs: Mit seiner Frau würde ich nicht&lt;br /&gt;
auskommen.Diini ischt mer bigägnet: Deine Frau ist mir begegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Indefinitivpronomen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das unbestimmte Fürwort ===&lt;br /&gt;
Das Indefinitivpronomen bezeichnet ein Ding in allgemeiner, unbestimmter&lt;br /&gt;
Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Begleiter oder Stellvertreter eines Substantivs: alli, an andre, an andri,&lt;br /&gt;
as anners; beedi; as Paar; eppis; jede, jedi jedes; keyne, keyni, keys; menge,&lt;br /&gt;
mengi, mengs: sumi;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur als Stellvertreter eines Substantivs: eyne, eyni, eys; ettlis, njemu, mu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deklinationsformen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alli: alle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nominativ und Akkusativ: alli, Dativ: alle. Fascht alli Taga sind Bättler&lt;br /&gt;
z'mjer cho, aber ich hä nit alle eppis gigää: Fast alle Tage kamen Bettler zu&lt;br /&gt;
mir, aber ich habe nicht allen etwas gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an andre, an andri, as anners&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzahl: Nominativ und Akkusativ: an andre, an andri, as anners; Dativ: ama&lt;br /&gt;
andru, anera andru; ama andru. Ama andru chänntisch das nit säge: Einem andern&lt;br /&gt;
könntest du das nicht sagen. As anners Maalsch gseewer iisch wider: Ein anderes&lt;br /&gt;
Mal sehen wir uns wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrzahl: Nominativ und Akkusativ: andri; Genitiv: andrero; Dativ: andre. Mu&lt;br /&gt;
müoss de andre öü eppis gunnu: Man muss den andern auch etwas gönnen. Mu&lt;br /&gt;
soll schich in andrero Sachchu nit drimischschlu: Man soll sich in fremde&lt;br /&gt;
Angelegenheiten nicht einmischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sumi: manche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bildet im Singular nur noch den Nominativ und Akkusativ neutrum: sums:&lt;br /&gt;
manches. Äs ischt besser mu mache sums sälber: Es ist besser, man mache&lt;br /&gt;
manches selber. In der Mehrzahl bildet es den Nominativ und Akkusativ: Sumi Liit&lt;br /&gt;
gäänt fascht nje in d' Chilchu: Manche Leute gehen fast nie in die Kirche. Es&lt;br /&gt;
bildet auch den Dativ Plural: sume: Sume chamu nje eppis arächt machu: Manchen&lt;br /&gt;
Leuten kann man nie etwas recht machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
menge, mengi mengs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bildet den Nominativ und Akkusativ und auch den Dativ Singular: Menge und&lt;br /&gt;
eyne ischt cho: Manch einer ist gekommen. Mengu und eynum häni dische&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Raat gigää: Manch einem habe ich diesen Rat gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jede, jedi, jedes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bildet neben dem Nominativ und Akkusativ auch den Dativ: Jedi bringt das&lt;br /&gt;
nit fertig: Jede Frau bringt das nicht fertig. Jeder Froww chaischt das nit&lt;br /&gt;
säge: Jeder Frau kannst du das nicht sagen. Aber: Jedera chaischt das nit&lt;br /&gt;
säge: Jeder Frau kannst das nicht sagen. Grad jedum müoscht nit glöübu:&lt;br /&gt;
Gerade jedem musst du nicht glauben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
keyne, keyni, keys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bildet den Nominativ und Akkusativ Singular: keyne (key), keyni, keys: Ich&lt;br /&gt;
hä key Mänsch gsee: Ich habe keinen Menschen gesehen. Aber ich hä keyne gsee:&lt;br /&gt;
Ich habe niemand gesehen. Keys Tschütti ischt im Schtall gsi: Kein Schaf war im&lt;br /&gt;
Stall. Auch der Dativ Singular wird gebildet: Keynum chamu glöübu: Niemand&lt;br /&gt;
kann man glauben. Als Vertreter eines weiblichen Substantivs würde es im Dativ&lt;br /&gt;
heissen: Keynera chamu dischi Lascht üüfburdinu: Keiner (Frau) kann man diese&lt;br /&gt;
Last aufbürden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Genitiv ist noch erhalten geblieben im Ausdruck: No eyschschi no keyschschi:&lt;br /&gt;
gar nichts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Keys kann auch umschrieben werden: nit as eynzigs: Nit an eynzige Mänsch&lt;br /&gt;
ischmer bigägnet: Kein Mensch ist mir begegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
etlis: irgend jemand; althochdeutsch etilih&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Wort ist noch gebräuchlich im Nominativ und Akkusativ Singular: Ich&lt;br /&gt;
hä etlis gsee: Ich habe jemand gesehen. Etlis het das gseyt: Jemand hat das&lt;br /&gt;
gesagt. Aber auch der Dativ ist noch vorhanden: Etlichum chunt das no ds Si:&lt;br /&gt;
Irgend einem kommt das noch in den Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mu: man&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mu kommt nur im Nominativ vor, für den Dativ und Akkusativ verwendet man die&lt;br /&gt;
Formen von &amp;amp;quot;einer&amp;amp;quot;. Mu meynt är säge eynum alls: Man meint, er sage&lt;br /&gt;
einem alles. Der Akkusativ ist auch noch vorhanden: Är cha eys eeländ erteypu:&lt;br /&gt;
Er kann einen sehr beleidigen. Der Genitiv existiert nur noch im Ausdruck: No&lt;br /&gt;
eyschschi no keyschschi: gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
njemu: niemand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
njemu hat im Nominativ, im Dativ und im Akkusativ die gleiche Form: Ich hä&lt;br /&gt;
njemu gsee: Ich habe niemand gesehen. Njemu bini bigägnet: ich bin niemand&lt;br /&gt;
begegnet. Der Genitiv ist nur noch selten vorhanden: Dischi Tschiffra kkeert&lt;br /&gt;
njemuschschi: Dieser Rückenkrob gehört niemand.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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